Da Neugeborene oft weichen und flüssigen Stuhlgang haben, ist es für Eltern sehr schwer zu erkennen, ob es sich möglicherweise um Durchfall handelt. Denn wie die Konsistenz des Stuhlgangs ist, hängt auch von der Ernährung ab. Wenn das Baby gestillt wird, ist der Stuhlgang weich und flüssig. Babys die mit der Flasche gefüttert werden, haben einen festeren Stuhlgang. Trotzdem kommt Durchfall natürlich auch bei Babys vor.
Magen-und Darminfektionen werden durch Viren und Bakterien ausgelöst. Allerdings kann man auch durch die Einnahme von Antibiotika Durchfall bekommen. Auch von zu viel Obst oder Säften, kann bei Babys, die Beikost bekommen, schnell Durchfall auftreten. Natürlich könnte es auch eine Lebensmittelunverträgllichkeit sein, also eine Allergie, die den Durchfall verursacht. Symptome, die auf Durchfall hindeuten könnten, sind immer ernst zu nehmen. Wenn das Baby flüssigen und übel-riechenden Stuhlgang hat und dazu Fieber entwickelt, könnte es Durchfall sein. Die Konsistenz des Stuhlgangs ist dann wässrig oder schleimig und richt sehr unangenehm. Eltern merken meistens schnell, dass der Stuhlgang nicht wie sonst aussieht und riecht. Wichtig ist, dass das Baby genügend trinkt. Sonst könnte es zu einer Austrocknung kommen, bedingt durch den Flüssigkeitsverlust. Bei Medikamenten sollten Eltern vorsichtig sein und dem Babys ohne Absprache mit dem Arzt, nichts geben. Das sollte ein Arzt entscheiden, ob und welches Medikament das Baby bekommt.
Es gilt es bei Säuglingen sowie Babys, den Arzt aufzusuchen, wenn das Kind weder essen noch trinken möchte. Bei wässrigen Durchfall, der länger wie ein Tag auftritt, ist die Gefahr einer Austrocknung gegeben und daher unbedingt ein Arztbesuch notwendig. Auch wenn Fieber länger wie einen Tag anhält, sollten Eltern direkt zum Arzt gehen. Auch bei einem aufgeblähtem Unterleib, Blut im Stuhl oder begleitendem Erbrechen immer sofort mit dem Baby zum Arzt gehen. Bei extremen Flüssigkeitsverlust treten Symptome auf, wie Teilnahmslosigkeit, eingefallene Augen, seltene Lidbewegungen, tränenloses Weinen oder die Hände sowie Füße können sich verfärben. Man sollte auch den Urin in der Windel beobachten. Der Urin sollte nicht gelb sein und die Menge nicht zu gering. Ansonsten gilt es häufig die Windeln zu wechseln, damit durch den Durchfall kein Windelpilz entstehen kann. Und man sollte nicht vergessen, sich danach gründlich die Hände zu desinfizieren.